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„Die guten Vorsätze sind die erste Enttäuschung im neuen Jahr.“ (Roger Pfaff)

 

Viel wurde schon über den Jahresrückblick und auch über die guten Vorsätze im neuen Jahr geschrieben. Auch über das neue Glück im neuen Jahr.

Wie jedes Jahr – nichts Neues!

Aber für Viele ist der Januar auch zugleich das Startsignal, sein Leben in die Hand zu nehmen und es umzukrempeln.

Oder wenigstens erst einmal zu analysieren: Was will ich im Neuen Jahr? Soll und kann alles so bleiben oder muss ich gegensteuern?

Wie sieht es bei Dir aus? Das Neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt. Was ist mit Deinen Vorsätzen? Bist Du noch dabei, diese umzusetzen oder stellen sich die alten Gewohnheiten schon wieder ein?

Ist bei Dir der Start in ein neues Jahr auch zugleich der Startschuss, an Deiner eigenen Welt etwas zu verändern?

Ein neuer Job oder ein eigenes Business? Ein neuer Weg? Neue Pläne? Neue Träume?

Vor drei Jahren ging es mir genauso. Ich hatte mich entschlossen meinen alten Job zu kündigen.

Kurz vor Weihnachten war es so weit. Zuerst spielte Angst durchaus eine Rolle – was nun? Die Angst vor dem Unbekannten! Von einem Tag auf den anderen.

Aber genau darauf hatte ich es ja angelegt!

Ich wollte raus aus dem Job!

Er brachte keine Erfüllung mehr, Träume tauchten darin schon lang nicht mehr auf und ich hatte seit Jahren das Gefühl, im Rahmen dieses Jobs alles schon einmal gemacht zu haben. Der Job hatte seinen damaligen Reiz verloren und war einfach nur langweilig geworden.

Und jedes Jahr wurde das Gefühl „das kann noch nicht alles gewesen sein“ größer und größer und größer.

 

Also Neues Jahr – neuer Start!

Nach der anfänglichen Euphorie der ersten Tage kam die Ernüchterung! Was jetzt?

Zweifel regten sich: Hast Du das Richtige getan? Den sicheren Job einfach hingeworfen und den Schritt ins Unbekannte gewagt?

Mach es Dir leichter! Wenn Du es noch nicht getan hast, frage Dich:

  • Was sind Deine Träume?
  • Was liebst Du? Wofür lebst Du?
  • Womit würdest Du gern Geld verdienen?
  • Hast Du den Mut, das Alte hinter Dir zu lassen?

 

Bist Du Dir noch sicher – oder kommen Dir Zweifel?

Es ist ganz normal, wenn Dir dies passiert. Aber lass Dich nicht abschrecken. Ziehe erst einmal ganz nüchtern Bilanz – Was kannst Du? Und was besonders gut? Wobei fragen Deine Freunde/Bekannte um Hilfe? Wo sind Deine Fähigkeiten? Möchtest Du Dein eigener Herr sein oder fühlst Du Dich in einem Angestelltenverhältnis besser oder sicherer?

Wenn Du Dir schon gewisse Vorstellungen machen kannst, dann fang einfach an zu Träumen. Und Du darfst ruhig groß träumen.

Stell Dir Deine Vision so real wie möglich vor. Male Bilder im Kopf. Ein neues Jahr liegt vor Dir. Die Tage sind noch nicht vorgegeben und beschrieben. Nur Du allein kannst Dich jetzt mit diesen leeren Kalenderblättern befassen und sie nach Deinen Regeln füllen.

Wenn es Dir hilft, schreibe Deine Gedanken nieder. Manche nutzen auch ein Vision-Board  zum Veranschaulichen.

 

 

Ein Vision Board ist ein großes zusammengesetztes Bild von Träumen und Wünschen, die Du für Dein Leben hast. Es besteht aus verschiedenen einzelnen Bildern oder auch Wörtern und Sprüchen, die Deine gewünschte Zukunft abbilden und bei denen Du Dich einfach super fühlst. Schneide dazu Bilder, Wörter, motivierende Sprüche und Gedanken aus Magazinen und Zeitschriften heraus, die Deine Sinne inspirieren. Denk nicht zu viel nach. Nimm einfach was Deine Aufmerksamkeit erregt und dich motiviert Dein Ziel zu erreichen. Wichtig ist – nutze nur positive Bilder und Aussagen.

Dieses Blatt heftest Du an Deine Tür oder über Deinen Schreibtisch – einfach dahin, wo Du es immer wieder sehen kannst.

Ganz wichtig für ein weiteres Vorankommen ist: Du musst Klarheit gewinnen.

 

Klarheit darüber, was Du wirklich willst. Und wirklich Du!

Denn nur wenn es aus Deinem Inneren kommt, wirst Du die Kraft und den Mut haben, die ganze Strecke zurück zu legen.

Und es wird Hindernisse geben – große, kleine – Kiesel, Steine, Felsbrocken, Berge. Vielleicht musst Du ein kleines Stück zurück, einen neuen Weg suchen und vielleicht auch etwas korrigieren, aber schau nach vorn.

Wenn es sehr schwer wird, rufe das Bild Deines Traumes innerlich auf oder tritt vor Dein Vision-Board und schöpfe daraus Kraft und Mut.

Bilder sind dazu da, dass wir uns besinnen können – auf das, was wir anfangs wollten; auf das was wir haben, wofür wir kämpfen.

 

Sei ehrlich zu Dir:

Wie oft hast Du den Weg des Neuanfangs betreten und wie oft bist Du nicht weitergegangen?

Wie oft bist Du zurück zum alten Weg, weil er vielleicht leichter zu finden und nicht so anstrengend war?

 

Wenn Du Dir nicht sicher bist, dass Du durchhältst, dann suche Dir Unterstützung. Unterstützung bei Freunden, Bekannten oder auch Gleichgesinnten oder auch bei Coaches.

Aber eins solltest Du wissen – Du wirst den neuen Weg nur zu Ende gehen, wenn Du es auch wirklich willst. Andere können nur eine Stütze sein, vielleicht mal unangenehme Fragen stellen, die einen wieder auf den neuen Weg zurückbringen, aber sie werden nicht den Weg für Dich aussuchen und gehen.

 

 

 

Fragst Du Dich jetzt: WAS hat das jetzt alles mit meinem Business zu tun?

 

Genau diese Strategie kannst Du auch auf Dein zu gründendes oder schon bestehendes Business anwenden.

Hierbei können folgende Fragen hilfreich sein:

 

Dein eigenes Befinden:

  • Wie fühlst Du Dich mit Deinem Business?
  • Ist es das, was Du Dir vorgestellt hast? Was ist anders?
  • Welche Wünsche/Träume hattest Du und was hat sich davon erfüllt?
  • Was ist Dir wirklich leicht gefallen und hat Dich die Zeit vergessen lassen?
  • Welche Stärken und Talente konntest Du umsetzen/nutzen?

 

Dein Business-Angebot:

  • Was kam gut bei Kunden an?
  • Was lief fast von allein?
  • Was muss verbessert werden?
  • Wovon solltest Du Dich trennen, weil Du kein Interesse (mehr) hast?
  • Hast Du Neues ausprobiert und welche Erkenntnisse hast Du dabei gewonnen?
  • Hast Du Anfragen von Kunden, aber kein Angebot dazu?
  • Was war Dein tollstes Kundenkompliment?

 

Dein Business-Auftritt:

  • Haben Deine Kunden Dich überhaupt wahrgenommen?
  • Welche Marketing-Maßnahmen hast Du umgesetzt?
  • Hast Du ein einheitliches Erscheinungsbild – erkennt der Kunde Dich überall wieder?

 

 

Prüfe Dein Business auf Herz und Nieren.

Befrage Deine Kunden (ehemalige, bestehende) dazu. Vielleicht vereinbarst Du einfach ein „Jahresgespräch“, um diese Fragen mit Deinem Kunden zu besprechen und ihm zu zeigen „Du und Deine Meinung sind mir wichtig“.

Frage nach, wo Dein Kunde sich gut aufgehoben fühlt, was er vermisst hat und was er sich wünschen würde bzw. vorstellen könnte. Meist ergibt sich daraus auch eine neue Perspektive, Zusammenarbeit oder Empfehlung.

Aus diesen Antworten kannst Du Deinen Plan und Deine Ziele für das neue Jahr ableiten und die Richtung für Dein Business festlegen.

Erstelle Dir auch ein Visionboard für Dein Business und platziere es an einem gut sichtbaren Ort. Das Visualisieren Deiner Ziele und Träume hilft beim Verwirklichen und Umsetzen.

Und ganz wichtig – stecke Dir erreichbare Ziele bzw. lege Meilensteine, Zwischenziele fest, damit Du ins TUN kommst.

Übrigens Du bist nicht allein – Du wirst sehen, Deine Kunden, Deine Freunde und Bekannte, auch Geschäftspartner oder Dienstleister geben gern Hilfestellungen. Einfach FRAGEN, denn nur Fragen bringt uns weiter vorwärts.

 

 

Bist Du bereit für das neue Jahr und seine Herausforderungen?

 

 

 

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